Der Favorit aus Sachsen-Anhalt, wo derzeit noch Pfingstferien sind, war heute in der Landesliga Sachsen bei der Spielgemeinschaft Eintracht Leipzig Süd/Liebertwolkwitz zu Gast.
Die Partie begann zunächst nach Plan für die Hallenserinnen. Nach einem Standard gingen sie früh mit 1:0 in Führung. Doch schnell wurde deutlich, dass sich die Gastgeberinnen mit dem Rückstand nicht zufriedengeben wollten. Die SpG präsentierte sich körperlich robust und vor allem mental hochkonzentriert. Mit frühem Pressing setzte sie die Saalestädterinnen immer wieder unter Druck.
Der HFC tat sich schwer, sein gewohntes Spiel aufzubauen. Es fehlten Ideen im Spielaufbau, die Bewegung ohne Ball war gering und phasenweise verfiel die Mannschaft in Standfußball. Dennoch hielt die Defensive zunächst stand. In der 35. Minute konnten die Hallenserinnen sogar auf 2:0 erhöhen. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff nutzten sie eine ihrer wenigen gelungenen Offensivaktionen konsequent aus.
Doch die Freude währte nicht lange. Keine Minute später profitierte die SpG von einem Abwehrfehler und erzielte den wichtigen Anschlusstreffer zum 1:2. Dieser Treffer gab den Gastgeberinnen zusätzlichen Auftrieb. Die Hallenserinnen wirkten geschockt und verloren zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff belohnte sich die SpG schließlich mit dem verdienten Ausgleich zum 2:2.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Leipzigerinnen das Geschehen. Sie drängten auf die Führung und wurden nach rund 65 Minuten belohnt, als ihnen das 3:2 gelang. Beim HFC machten sich nun immer mehr individuelle Fehler bemerkbar. Die Gastgeberinnen blieben am Drücker und suchten die Vorentscheidung, die jedoch zunächst nicht fallen wollte.
Die Hallenserinnen wirkten sowohl mental als auch körperlich angeschlagen. Standfußball, mangelnde Laufbereitschaft und fehlende Ideen prägten ihr Spiel. Dennoch gelang ihnen noch einmal der Ausgleich zum 3:3, als sie zeigten, welches spielerische Potenzial eigentlich in der Mannschaft steckt.
Doch die Antwort der SpG ließ nicht lange auf sich warten. Erneut nach einer Standardsituation und begünstigt durch Fehler im Defensivverhalten der Gäste fiel das 4:3. Dieser Treffer sollte zugleich den Schlusspunkt einer intensiven Partie setzen.
Am Ende steht ein verdienter Sieg für die SpG Eintracht Leipzig Süd/Liebertwolkwitz. Die Gastgeberinnen überzeugten über die gesamte Spielzeit mit großer Mentalität, hoher Einsatzbereitschaft und körperlicher Präsenz. Die Hallenserinnen hingegen fanden nur selten zu ihrem Spiel und mussten sich nach einer enttäuschenden Leistung geschlagen geben.
















































































































